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Moderne Wedges erreichen auf trockenen Grüns und Fairways hohe Spinwerte. Schwieriger wird es, wenn Feuchtigkeit ins Spiel kommt.

Was steckt hinter TaylorMades Schlagflächen-Technologie?

Schon Morgentau, ein nasser Ball oder ein Schlag aus feuchtem Rough können dazu führen, dass der Ball beim Treffmoment stärker über die Schlagfläche rutscht. Die Folge: weniger Spin und eine geringere Kontrolle bei Annäherungsschlägen.

Mit der Spin Tread Technology verfolgt TaylorMade das Ziel, diesen Effekt zu reduzieren.

Was ist die Spin Tread Technology?

Die Spin Tread Technology bezeichnet eine spezielle Oberflächenstruktur auf der Schlagfläche ausgewählter TaylorMade-Wedges. Ergänzend zu den eigentlichen Rillen befinden sich zwischen ihnen feine, per Laser eingebrachte Mikrostrukturen. Diese sollen Wasser und Feuchtigkeit beim Ballkontakt von der Schlagfläche ableiten.

Das Prinzip erinnert an das Profil eines Autoreifens, der Wasser verdrängt, um den Kontakt zur Fahrbahn zu erhalten. Auf das Wedge übertragen bedeutet das: Zwischen Ball und Schlagfläche soll möglichst wenig Feuchtigkeit verbleiben, damit die Reibung auch unter schwierigen Bedingungen möglichst konstant bleibt.

Warum spielt Feuchtigkeit überhaupt eine Rolle?

Spin entsteht durch die Reibung zwischen Ball und Schlagfläche. Befindet sich beim Treffmoment ein Wasserfilm dazwischen, kann dieser die Reibung verringern. Der Ball startet häufig mit weniger Rückwärtsdrall und einem etwas höheren Abflugwinkel. Besonders bei kurzen Schlägen rund ums Grün kann sich das auf Länge und Rollverhalten auswirken.

Genau hier setzt die Spin Tread Technology an. Die Laserstruktur soll den Wasserfilm schneller verdrängen und so die Bedingungen für einen konstanten Ballkontakt verbessern.

Wie groß ist der Effekt?

TaylorMade gibt an, dass die Kombination aus Spin Tread Technology, RAW-Schlagfläche und den gefrästen Saw-Milled-Grooves bei Nässe höhere Spinwerte ermöglicht als die vorherige Wedge-Generation. Solche Herstellerangaben entstehen unter definierten Testbedingungen. Wie deutlich sich der Unterschied auf dem Platz bemerkbar macht, hängt unter anderem von den Platzverhältnissen, dem Ball, der Schlagtechnik und der Menge der Feuchtigkeit ab.

Welche Wedges nutzen die Technologie?

Die Spin Tread Technology kommt inzwischen in mehreren Wedge-Serien von TaylorMade zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem die aktuellen Hi-Toe 5, MG5 sowie frühere Modelle der Hi-Toe-Reihe.

Kurz erklärt

Spin Tread Technology ist eine lasergeätzte Mikrostruktur auf der Schlagfläche von TaylorMade-Wedges. Sie soll Feuchtigkeit beim Treffmoment ableiten und dadurch die Reibung zwischen Ball und Schlagfläche verbessern. Ziel ist es, Spinverluste bei nassen Bedingungen zu verringern und die Kontrolle bei kurzen Schlägen möglichst konstant zu halten.

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