In den letzten Jahren konnte man einen echten Trend zu Wedges im Game-Improvement-Stil erleben. Zu nennen wären hier Hersteller wie Cleveland, Callaway, TaylorMade und Wilson. Und so überrascht nicht, dass Ping im Jahr 2025 in Sachen Fehlertoleranz mit dem BunkR Wedge noch einen Schritt weiter geht. Es hat 64 Grad Loft und ist mit seiner breiten Sohle eine einfachere Lösung für kontrollierte Bunkerschläge – vor allem für GolferInnen, die sich im Bunker nicht wohl fühlen und mit Bunkerschlägen große Probleme haben.
Optimiert für einfache Bunkerschläge
Das Ping BunkR Wedge wurde gezielt für Spieler entwickelt, die im Bunker mit klassischen Wedges nicht zurechtkommen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Modellen erfordert dieses Wedge keine geöffnete Schlagfläche. Vielmehr erlaubt es eine square Ausrichtung, was eine natürlichere Technik ermöglicht. Diese Bauweise senkt die Komplexität bei den Bunkerschlägen und erhöht zudem die Konstanz.
In der Ansprechposition steht das BunkR Wedge gerade am Ball
EYE2-Design als Grundlage
Die Sohle des BunkR ist breit und es hat einen sehr hohen Bounce (14,5 Grad). Damit gleitet der Schläger leichter durch den Sand, ohne sich einzugraben. Kombiniert mit dem hohen Loft von 64 Grad unterstützt dieses Wedge sowohl einen höheren Ballflug als auch weiche Landungen auf dem Grün. Die Anlehnung an die EYE2-Formgebung sorgt dabei für ein vertrautes Schlaggefühl.
Die Sohle ist breit und der Bounce ist hoch
Schaft und Griff ergänzen das Konzept
Neben einem speziellen Kopfdesign sowie einem hohen Loft setzt Ping auf einen passenden Schaft-Griff-Aufbau. Der Z-Z115-Stahlschaft erzeugt ein gleichmäßigeres Schwungverhalten. Ergänzt wird er durch den ¾-Inch längeren 360 Dyla-Wedge Lite Griff. Dieser erlaubt dem Spieler mehr Flexibilität beim Greifen und ermöglicht so eine bessere Kontrolle über die Flugbahn. Alternativ gibt es auch einen leichten Ping-Graphitschaft.
Spielerfreundlichkeit im Fokus
Vor allem SpielerInnen mit Schwierigkeiten bei der traditionellen Bunkertechnik sollen laut Ping vom BunkR stark profitieren. Denn durch die square Ausrichtung wird das Handling vereinfacht und die Fehlertoleranz erhöht. Dabei richtet sich das Wedge sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Golfer, die mehr Sicherheit aus dem Sand suchen.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
64 Grad Loft und 14,5 Grad Bounce.
Die breite, abgerundete Sohle verringert den Widerstand bei Bunkerschlägen.
Dank gerader Schlagflächenstellung ist keine spezielle Technik nötig.
Der leichte Z-Z115-Stahlschaft verbessert Balance und Schwungkontrolle.
Der verlängerte Dyla-Wedge Lite Griff erlaubt variable Griffpositionen.
Das Design folgt der klassischen EYE2-Form mit modernem Spielkomfort.
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Wer sich für das Ping BunkR Wedge entscheidet, erhält einen echten Spezialisten für den Sand mit ungewöhnlichem Design. Mit diesem Modell setzt Ping auf maximale Fehlerverzeihung und eine Vereinfachung der Bunkerschläge. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass sein Einsatzbereich stark eingeschränkt ist.
Konzeption für maximale Fehlertoleranz
Die auffälligste Eigenschaft des Ping BunkR Wedge ist die überdimensionierte Schlagfläche in Verbindung mit einem hohen Loft von 64 Grad. Dazu kommt mit 14,5 Grad ein ungewöhnlich hoher Bounce. Diese Kombination soll gezielt SpielerInnen helfen, die regelmäßig Probleme im Bunker haben. Die besonders breite Sohle und die tiefe Cavity-Struktur sorgen dafür, dass sich der Schläger im Sand nicht eingräbt, selbst bei unsauber getroffenen Bällen. Dadurch fliegt der Ball in den meisten Fällen zuverlässig aus dem Bunker – ein klarer Vorteil für alle, die in diesem Teil des Spiels wenig Selbstvertrauen haben.
Die breite Sohle……und die ausgeprägte Cavity-Struktur unterstützen den Spielkomfort
Ungewöhnliche Optik mit funktionalem Hintergrund
Optisch erinnert das Wedge an das legendäre Ping Eye2 aus dem Jahr 1982.
Legendäres Design – Ping Eye2 Eisen
Das nahezu dreieckige Schlagflächendesign wirkt aus der Ansprechposition fast überdimensioniert. Auch die gebürstete Chromoberfläche kann den funktionalen Look nur bedingt aufwerten. Dennoch: Wer Design als Nebensache sieht und auf Funktionalität fokussiert ist, dürfte sich schnell an die ungewöhnliche Form gewöhnen. Zwar bleibt die Optik in der Ansprechposition zunächst ungewohnt, doch die sichtbare Schlagfläche vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Genau das hilft besonders bei Bunkerschlägen, wenn das Selbstvertrauen sonst nicht so hoch ist.
Diese Optik ist gewöhnungsbedürftig
Spielgefühl und Leistung im Bunker
In der Praxis zeigt das Ping BunkR jedoch seine Stärken. Der Schläger erlaubt eine neutrale Ansprechposition – ohne geöffnete Schlagfläche oder veränderte Ansprechposition. Dadurch wird die Ausführung einfacher und die Bewegung natürlicher, da man keinerlei Veränderungen gegenüber anderen Annäherungsschlagen machen muss. Selbst mit wenig Schwung gelingt es, den Ball aus dem Sand zu bekommen. Allerdings braucht es etwas Übung, bis man sich an die neutrale Position gewöhnt. Wer versucht, den Schläger wie ein klassisches Lob-Wedge zu spielen, bekommt Schwierigkeiten bei der Distanzkontrolle. Vertraut man dagegen dem Konzept des BunkR, steigert sich die Konstanz der Schläge spürbar.
Eingeschränkte Vielseitigkeit und taktische Überlegungen
Das Wedge ist jedoch nicht als Allrounder gedacht und eignet sich nur sehr bedingt für andere Einsätze. Für „normale“ Chips oder Pitches rund ums Grün ist der Loft schlicht zu hoch. Wer also auf Vielseitigkeit setzt, sollte zu einem anderen Modell greifen. Allerdings kann der Loft durchaus hilfreich bei Schlägen aus tiefem Rough rund ums Grün sein. Auch stellt sich die Frage, ob man bereit ist, für ein Spezialwerkzeug einen anderen Schläger im Bag zu opfern, denn wer bereits 14 Schläger im Bag hat, muss auf einen anderen Schläger verzichten. Das lohnt sich allerdings nur dann, wenn der Bunkerschlag häufig zur Schwachstelle wird. Bei nur gelegentlichen Aufenthalten im Sand erscheint uns der Tausch weniger sinnvoll, zumal das BunkR Wedge auch nicht gerade günstig ist.
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