Was bietet der Spider ZT Golf-Putter von TaylorMade
Der TaylorMade Spider ZT Putter überrascht mit neuem Design und überzeugender Stabilität. Dank der Zero Torque (ZT)-Gewichtung sowie einem hohen Trägheitsmoment (MOI) ist dieses Modell extrem stabil und erhöht die Chance auf gelochte Putts erheblich.
Innovation im Design
Der TaylorMade Spider ZT vereint bekannte Spider‑Vorteile mit einem modernen Look sowie konstanter Leistung auf dem Grün. Die Verbindung aus 303‑Edelstahl vorne und 6061er‑Aluminium hinten sorgt für hohe Trägheit und maximale Stabilität. Dadurch lässt sich der Schlag präzise wiederholen, während die Stabilität zunimmt.
Hier wird das Zero-Torque-Konzept erklärt
Hochpräziser Schwerpunkt
Durch die gezielte Perimeter‑Gewichtung sowie den präzise gesetzten Schwerpunkt entsteht ein hohes MOI. Der KBS‑Schaft sitzt in perfekter Ausrichtung von 1 Grad Neigung, der Ansatzpunkt befindet sich 25 mm hinter der Vorderkante. So bleibt die Toe-up‑Ausrichtung während des gesamten Schwungs stabil. Der SuperStroke 1.0‑Pistolengriff unterstützt darüber hinaus eine leicht vorwärts geneigte Schaftposition.
Wie alle Spider-Putter hat auch der Spider ZT eine Form mit hohem Trägheitsmoment
Sohlenoptimierung und bewährtes Pure Roll-Insert
Eine neu entwickelte gewölbte Sohle fördert einen flachen Stand und erleichtert die richtige Ausrichtung der Schlagfläche beim Ansprechen. Die Kombination aus geformter Sohle und vorwärts orientiertem Hosel unterstützt Einsteiger und erfahrene Spieler gleichermaßen bei der Positionierung. Ein Surlyn‑Aluminium‑Insert mit 45-Grad-Rillen fördert den sofortigen Vorwärtsroll, verbessert Klang und Gefühl und sorgt für verlässliche Performance bei jedem Putt.
Insert und Sohlenform gewährleisten eine Top-Performance
True Path‑Ausrichtung
Die neu gestaltete True Path‑Ausrichtung besteht aus fein gefrästen Linien in Ballbreite auf der Edelstahl‑Oberseite. Das erleichtert das genaue Zentrieren des Balls vor jedem Schlag
Einfachere Ausrichtung durch das True-Path-Design
Alternative Varianten
Neben der Standardversion mit einem 33, 34 oder 35 Inches langen Schaft, gibt es den ZT auch als Counterbalance-Version (659 Euro) mit einem 36 oder 38 Inches langen Schaft. Die Long-Version (729 Euro) verfügt über einen 46 Inches langen Schaft.
Den ZT gibt es auch mit überlangem Schaft (oben) und als Counterbalanced-Option mit einem mittellangen Schaft (Mitte)
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Kombiniert Edelstahl und Aluminium für hohe Stabilität.
Im Test erweist sich der TaylorMade Spider ZT Putter als ein Modell, bei dem sofort seine wirklich spürbare Stabilität bemerkbar ist. In Kombination mit dem auffälligen Design und seiner soliden Performance ist er ein Modell, das vor allem bei SpielerInnen ankommen dürfte, die Wert auf neueste Technologien, Hilfe bei der Ausrichtung und mehr Fehlertoleranz legen.
Markantes Design mit Wiedererkennungswert
Der erste Eindruck des TaylorMade Spider ZT Putters wird stark vom Design bestimmt. Besonders auffällig ist das leuchtende Petrolblau auf der Sohle sowie das nostalgisch anmutende Spider-Logo. Das Sohlendesign sorgt darüber hinaus dafür, dass der Putter äußerst stabil auf dem Boden aufliegt und somit das Vertrauen in ihn stärkt.
Eine auffällige Farbe charakterisiert die Sohle
Der Kopf selbst besteht aus zwei kontrastierenden Elementen: einer dunkleren hinteren Platte und einer hellen Vorderseite aus Stahl. Diese optische Trennung unterstützt die Ausrichtung beim Zielen und erinnert dabei an das Versa-Ausrichtungskonzept von Odyssey. Die auf der Oberseite sichtbaren Fräslinien umrahmen den Ball präzise, was das Zielen zusätzlich erleichtert.
Ein prägnantes Design, das auch bei der Ausrichtung hilft
Technisches Layout mit geringer Vorwärtsneigung
Ein technisches Alleinstellungsmerkmal ist die Konstruktion des Schafts. Während andere Modelle mit Zero Torque oft eine deutlichere Vorwärtsneigung aufweisen, fällt diese beim Spider ZT vergleichsweise dezent aus. Dadurch wirkt der Schläger in der Ansprechposition neutraler, was einigen SpielerInnen sicherlich entgegenkommt.
Der Schaft ist weniger nach links geneigt als bei anderen Puttern mit diesem Designkonzept
Im Treffmoment bietet der Putter ein solides, wenn auch eher weiches Schlaggefühl. Dadurch spricht er vor allem Spieler an, die Wert auf Feedback legen, ohne auf Dämpfung verzichten zu wollen. In puncto Material und Verarbeitung zeigt sich das Modell hochwertig verarbeitet – hier gibt es also keinen Anlass zur Kritik.
Die Schlagfläche mit Insert vermittelt ein solides aber dennoch weiches Gefühl im Treffmoment
Gleichmäßiger Roll, jedoch etwas weich bei langen Putts
Im Leistungstest kam das Visio T-Bar Tool zum Einsatz, das objektiv misst, wie gleichmäßig der Putter die Schlagfläche im Treffmoment ausrichtet. Der Spider ZT erzielte dabei vier von fünf Treffern mit idealem Roll, wobei ein Fehlschlag eher auf eine ungewohnte Handposition des Testers zurückzuführen war. Im direkten Vergleich mit dem klassischen Spider Tour lag Letzterer leicht vorn – beide Modelle überzeugten jedoch durch angenehmes Handling.
Der Spider Tour kann bei der Performance sogar Pluspunkte zum ZT herausholen
Bei längeren Putts fiel das etwas weichere Schlaggefühl auf. Dadurch kann es vorkommen, dass Bälle bei mangelnder Konsequenz kurz vor dem Loch liegen bleiben. Dennoch liegt der Kopf sehr stabil auf dem Boden und zeigt keinerlei Tendenz zum Wegrutschen – ein Punkt, an dem laut Aussagen von Tour-Spieler Jason Day gezielt gearbeitet wurde.
Preisstruktur sorgt für kritische Einordnung
Im Hinblick auf den Preis stellt sich die Frage nach dem Mehrwert gegenüber dem Spider Tour. Außer dem spezifischen Schaftdesign und der veränderten Gewichtsverteilung bietet der Spider ZT funktional keine markanten Unterschiede. Allerdings ist er 200 Euro teurer als der Spider Tour. Auch sind Putter anderer Hersteller mit diesem Design/Gewichtskonzept günstiger zu haben und da darf man sich zurecht die Frage stellen, ob man diesen Putter wirklich haben muss.
Das Design mag polarisieren, hebt sich aber klar vom Wettbewerb ab. Wer einen Putter sucht, der optisch auffällt, technisch solide ist und eine etwas andere Gewichtsverteilung bietet, könnte hier dennoch fündig werden – sofern der höhere Preis nicht abschreckt.
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Gary Adams, Sohn eines Golfpros, gründete die Firma 1979 als Ein-Mann-Unternehmen. Im gleichen Jahr brachte er mit dem von ihm entworfenen »Metalwood 1« ein Holz aus Metall auf den Markt. Das Modell schlug ein wie eine Bombe und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Persimmon-Hölzer verschwanden.
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