| Saison | 2026 |
| Preis | 450,00 € |
| Serie | Nein |
| Rechtshand | Ja |
| Linkshand | Ja |
| Kopfform | Mallet |
PING erweitert das Putter-Programm um die neue Scottsdale-TEC-Serie mit fünf Mallet-Modellen. Im Mittelpunkt stehen eine aus Eye-Tracking-Daten entwickelte Ausrichtungshilfe, hohe Fehlerverzeihung und unterschiedliche Setups für verschiedene Stroke-Typen.
PING Scottsdale TEC: Fünf neue Mallet-Putter mit Eye-Q-Ausrichtung
Mit der neuen Scottsdale-TEC-Familie bringt PING eine reine Mallet-Serie auf den Markt, die vor allem über die Ausrichtungstechnologie auffallen soll. Die Linie umfasst die Modelle Ally Blue Onset, Ketsch Onset, Hayden, Ally Blue H und Ketsch 4. Alle Varianten setzen auf hohe MOI-Werte, ein markantes weißes Finish und unterschiedliche Schaft- beziehungsweise Hosel-Konfigurationen, um verschiedene Putting-Bewegungen abzudecken.

Auffällig ist vor allem, dass PING hier nicht einfach eine weitere Formvariante nachlegt, sondern die Serie klar über visuelle Führung und Zielgruppenlogik positioniert: Mallet-Kopf, viel Stabilität, deutlich erkennbare Ausrichtungshilfen und Fitting-Optionen für Straight-, Slight- und Strong-Arc-Spieler.
Eye Q soll die Ausrichtung vereinfachen
Die technische Klammer der Serie heißt Eye Q. Dahinter steckt eine neue Ausrichtungstechnologie, die laut PING mithilfe von Eye-Tracking-Untersuchungen entwickelt wurde. Dabei wurde analysiert, wohin Spieler beim Ansprechen und unmittelbar vor dem Stroke schauen und welche Ausrichtungsformen den Blick möglichst ruhig und konstant auf dem Ball halten.

Ausgangspunkt ist das sogenannte Quiet-Eye-Prinzip. Gemeint ist die Phase kurz vor dem Stroke, in der der Blick final auf dem Ball fixiert bleibt. PING leitet daraus ab, dass eine klar definierte visuelle Orientierung den Fokus stabilisieren kann. Bei den Scottsdale-TEC-Puttern wird das über einen kleinen Fokuspunkt auf der Topline in Kombination mit langen Ausrichtungslinien umgesetzt.
Für Golfer bedeutet das vor allem eines: Die Köpfe sollen das Zielen vereinfachen und die Augen im Ansprechmoment weniger wandern lassen. Gerade bei Mallet-Puttern, die häufig über ihre Linienführung verkauft werden, ist das ein relevanter Ansatz, weil Ausrichtung und Startlinie für viele Spieler wichtiger sind als reine Formdetails.
Ausschließlich Mallets, aber mit unterschiedlicher Stroke-Typ-Ausrichtung
PING bietet die Scottsdale-TEC-Serie bewusst nur als Mallet-Familie an. Das passt zum anhaltenden Trend zu größeren, stabileren Putterköpfen und zur Nachfrage nach mehr Fehlerverzeihung auf dem Grün. Gleichzeitig sollen die Modelle nicht alle denselben Spielertyp ansprechen.
Entscheidend dafür ist die Lage von Schaft und Schwerpunkt. PING bleibt seiner bekannten Konstruktionsidee treu, den Schwerpunkt hinter der Schaftachse zu positionieren. Das soll den Kopf im Stroke stabiler machen und das Verdrehen reduzieren. Gleichzeitig dient diese Bauweise als Grundlage für das Stroke-Type-Fitting, also die Zuordnung zu geraderen oder stärker bogenförmigen Putting-Bewegungen.
Damit wird die Serie nicht nur über die Kopfgröße, sondern auch über die passende Bewegungscharakteristik eingeordnet. Wer einen eher geraden Stroke hat, findet andere Optionen als Spieler mit deutlicherem Toe-Hang-Bedarf.
Onset-Modelle mit freier Sicht auf den Ball
Besonders interessant innerhalb der Familie sind die Onset-Modelle Ally Blue Onset und Ketsch Onset. Hier sitzt der Schaft näher an der Mitte des Kopfes, hinter der Topline und vor dem Schwerpunkt. Der praktische Effekt: Beim Ansprechen bleibt der Blick freier auf den Ball.
PING ordnet diese Bauweise als Verbindung aus Mallet-Fehlerverzeihung und einer eher direkten visuellen Ansprache ein. Das dürfte vor allem Spieler ansprechen, die mehr Stabilität suchen, sich aber mit sehr großen oder optisch geschlossenen Mallets bislang nicht ganz wohlgefühlt haben.
Der Ally Blue Onset ist für einen geraden Stroke vorgesehen, der Ketsch Onset für Spieler mit leichtem Bogen im Stroke. Damit setzt PING innerhalb derselben Grundidee direkt unterschiedliche Fitting-Schwerpunkte.

Multi-Material-Aufbau für Stabilität und Fehlerverzeihung
Konstruktiv setzt PING auf einen leichten Aluminiumkörper und eine schwere Sohlenplatte aus Edelstahl. Diese Materialverteilung bringt Gewicht tief und weit nach außen an den Rand des Kopfes. Das erhöht das Trägheitsmoment und damit die Stabilität bei nicht mittig getroffenen Putts.
Für die Praxis heißt das: Der Kopf soll auch dann möglichst ruhig bleiben, wenn der Ball nicht exakt aus dem Sweetspot gestartet wird. Gerade bei Puttern ist dieser Punkt für viele Golfer wichtiger als reine Schlaglängenreserven, weil ein stabilerer Kopf helfen kann, Tempo und Richtung konstanter zu halten.
Zusätzliche Masse wird laut PING durch eine ausgesparte Insert-Kavität frei, sodass das Gewichtsmanagement weiter optimiert werden kann. Die Serie ist also klar auf Fehlerverzeihung und Konstanz ausgelegt, weniger auf ein klassisch kompaktes Spielerprofil.
PEBAX-Insert soll weiches Feedback liefern
Beim Schlaggefühl arbeitet PING mit einem einteiligen PEBAX-Insert. Das Material ist leicht und elastisch und soll für ein weiches, aber dennoch reaktionsfreudiges Feedback sorgen. Aus redaktioneller Sicht ist dabei vor allem der Nutzwert entscheidend: Ein weicheres Insert kann helfen, Distanzkontrolle und Rollverhalten besser zu dosieren, vor allem auf schnelleren Grüns oder bei Spielern, die ein gedämpfteres Treffmoment bevorzugen.

So ordnen sich die fünf Modelle ein
Die Modellfamilie deckt mehrere Zielgruppen ab. Der Ally Blue Onset ist ein Mallet für Spieler mit eher geradem Stroke. Durch die Onset-Konstruktion und den 370-Gramm-Kopf richtet er sich an Golfer, die viel Unterstützung bei Stabilität und Ausrichtung suchen.

Der Ally Blue Onset CB bringt dieselbe Grundidee in einer Counter-Balanced-Version mit 37,75 Zoll Länge. Das kann vor allem für Spieler interessant sein, die ein ruhigeres Gesamtgefühl im Stroke bevorzugen.
Der Ketsch Onset nutzt das tourbekannte Ketsch-Design mit drei markanten Linien und ist für Spieler mit leichtem Arc gedacht. Mit 350 Gramm fällt der Kopf etwas leichter aus als beim Ally Blue Onset.

Der Hayden ist heel-shafted aufgebaut und für einen Straight-Arc ausgelegt. Die lange Linie soll den Blick nach vorn führen und den Fokus auf den Punkt auf der Topline lenken. Wer ein Mallet sucht, das optisch etwas anders auftritt als die klassisch symmetrischen Formen, dürfte hier genauer hinschauen.

Der Ally Blue H arbeitet mit Full-Shaft-Offset und einem Hosel im Anser-Stil. Er ist für Spieler mit leichtem Arc gedacht und dürfte vor allem jene ansprechen, die in der Mallet-Klasse etwas mehr klassische Hosel-Anmutung suchen.

Der Ketsch 4 ist das Modell für Strong-Arc-Spieler. Durch das Anser-4-ähnliche Hosel entsteht mehr Toe-Hang. Damit ist dieses Modell innerhalb der Serie am klarsten auf Spieler mit stärker bogenförmiger Bewegung zugeschnitten.

| Ally Blue Onset | Ally Blue Onset CB | Ketsch Onset | Hayden | Ally Blue H | Ketsch 4 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kopf- gewicht | 370g | 370g | 350g | 360g | 370g | 365° |
| Stroke-Typ | Straight | Straight | Slight Arc | Straight Arc | Slight Arc | Strong Arc |
| Standard- länge | 34“ | 37.75″ | 34“ | 34“ | 34″ | 34“ |
| Li-Winkel | 20° | 20° | 20° | 20° (+/- 2°) | 20° (+/- 4°) | 20° (+/- 4°) |
| Loft | 3° | 3° | 3° | 3° (+3°/-2°) | 3° (+3°/-2°) | 3° (+3°/-2°) |
| Standard- griff | PING SPST 2.0 Pistol Tour | PING SPST 1.0 Pistol Tour | PING SPST 2.0 Pistol Tour | PING SPST 2.0 Pistol Tour | PING SPST 2.0 Pistol Tour | PING SPST 2.0 Pistol Tour |
Preis und Verfügbarkeit
Die neuen Scottsdale-TEC-Putter sind seit dem 31. März 2026 bei autorisierten PING-Händlern vorbestellbar. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 450 Euro pro Putter.
Im Markt ordnet PING die Serie damit klar im Premium-Segment ein. Inhaltlich setzt die Scottsdale-TEC-Familie weniger auf eine radikale Formneuheit als auf die Verbindung aus visuell geführter Ausrichtung, hohem MOI und sauberer Differenzierung nach Stroke-Typ. Für Golfer, die im Mallet-Bereich gezielt nach mehr Stabilität und klaren Aim-Hilfen suchen, ist das die zentrale Botschaft dieser Neuheit.
WebFit-App jetzt auch mit Scottsdale TEC
Parallel zum Produktstart hat PING auch die WebFit Putter App um die neue Serie ergänzt. Das webbasierte Tool soll helfen, passende Modelle nach Stroke-Typ und Designvorlieben einzugrenzen. Für die Einordnung ist das relevant, weil die Scottsdale-TEC-Reihe stark über Fitting und Kopfcharakteristik funktioniert. Wer zwischen Straight, Slight Arc und Strong Arc schwankt, bekommt damit zumindest eine erste digitale Vorauswahl, bevor ein klassisches Fitting im Shop folgt.
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