| Saison | 2026 |
| Preis | 569,00 € |
| Serie | Odyssey Tri-Hot-Serie |
| Rechtshand | Ja |
| Linkshand | Ja |
| Kopfform | Mallet |
Odyssey bringt mit den S2S TRI-HOT Puttern eine Serie, die den Zero-Torque-Ansatz aufgreift und konsequent weiterführt.
Durch eine Bauweise mit mehreren Werkstoffen wandert der Schwerpunkt (CG) so weit nach vorn, dass der Schaft am Topline-Bereich in den Kopf eintritt. Dadurch entfällt ein erzwungener Schaftvorlauf, der viele Spieler bisher von dieser Bauart fernhielt. Das Konzept zielt auf ein natürliches Ansprechverhalten, mehr Intuition am Ball und ein klares Gefühl für die Schlagflächenlage.
Schwerpunkt vorn und Hosel näher an der Schlagfläche
Der zentrale Gedanke lautet: Der CG rückt nach vorn, und der Hosel-Ansatzpunkt folgt. So sitzt der „Spud“ oben an der Topline deutlich näher an der Schlagfläche als bei typischen Zero-Torque-Puttern. Das erleichtert die Ausrichtung am Ball, denn die Hände müssen nicht künstlich nach vorn. Dadurch wirkt das Ansprechen des Balls ruhiger, während die Schlagfläche stabil bleibt.

Vorverlagerter Schwerpunkt, Hosel an die Topline: Der „Spud“ sitzt näher an der Schlagfläche – Ausrichtung wird einfacher, die Hände bleiben neutral, die Schlagfläche stabil.
Multi-Material-Bauweise mit hohem Wolfram-Anteil
Für die Gewichtsverteilung nutzt Odyssey Aluminium, Stahl und mehr als 140 Gramm Wolfram. So liegt über 80 Prozent der Masse unter der Topline. Diese Architektur macht den nach vorn verschobenen Schwerpunkt erst möglich, und sie schafft die Basis für die veränderte Hosel-Position. Das Ergebnis ist ein Kopf, der sich im Treffmoment neutral anfühlt und dennoch klar führt.

Ai-DUAL Insert: Tempo, Roll und Feedback
Im Insert setzt Odyssey auf zwei Urethan-Schichten, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz entworfen wurden. Außen liegt eine weichere Lage, innen eine festere. So bleibt die Ballgeschwindigkeit auch bei außermittigen Treffern stabil, während der Ball über die gesamte Schlagfläche schneller in den Vorwärtsdrall kommt. Dazu liefert das Insert ein präzises, aber nicht hartes Feedback in der Hand.

FRD-Rillen mit 19°: Vorwärtsdrall über die ganze Schlagfläche
Die neuen Forward-Roll-Design-Rillen fallen tiefer aus und greifen aggressiver. Mit einer Neigung von 19 Grad arbeiten sie direkt mit dem zweilagigen Insert zusammen. Dadurch steigt der Vorwärtsdrall über den gesamten Schlagflächenbereich, und der Ball kippt früher in den Roll. Gerade auf schnelleren Grüns kann das den Start stabilisieren, während kurze Putts eine klare Linie halten.
Pistol Plus Griff: Kanten für Orientierung und Kontrolle
Bei der Griffwahl orientierte sich Odyssey an den meistgenutzten Tour-Modellen weltweit. Aus den Gemeinsamkeiten entstand ein mittlerer Pistol-Griff mit definierten Kanten. Er liegt ruhig in der Hand, zugleich geben die Kanten Orientierung über die Ausrichtung der Schlagfläche. So wächst das Bewusstsein für die Blattstellung während des Schwungs, und die Handgelenke bleiben kontrolliert.

Pistol Plus Griff mit definierten Kanten: klare Ausrichtung, mehr Blattbewusstsein, ruhige Handgelenke.
Black SL 120: Schwerer, steifer, tourerprobt
Der schwarze PVD-Schaft SL 120 entstand auf Basis von Tour-Feedback. Er fällt schwerer und steifer aus als der SL 90 und passt damit zum Zero-Torque-Prinzip. Mehr Masse im Schaft beruhigt die Bewegung, während die Steifigkeit das Blatt in der Spur hält. Dadurch fühlt sich der Durchschwung kompakt an, und der Kopf arbeitet eng an der Ideallinie.
Jailbird als Cruiser-Option: 38 Zoll mit Langgriff
Für Spieler, die einen längeren Aufbau bevorzugen, bietet Odyssey den Jailbird als Cruiser-Variante an. Die Spezifikation umfasst 38 Zoll Länge, einen schwereren Kopf, den längeren und schwereren SL140-Schaft sowie einen 17-Zoll-Griff. So lässt sich der Putter körpernäher führen, während die Masseverteilung das System stabil hält.

Alle Modelle in der Übersicht
| Modell | Loft | RH/LH | Länge | Lie | Toe Hang | Kopfgewicht |
| Rossie | 3° | RH | 33”, 34”, 35” | 72° | 90° Up | 365g |
| #7 | 3° | RH/LH | 33”, 34”, 35” | 72° | 90° Up | 365g |
| Jailbird | 3° | RH | 33”, 34”, 35” | 72° | 90° Up | 365g |
| Jailbird Cruiser | 3° | RH | 38” | 72° | 90° Up | 385g |
Was der Ansatz im Spiel bewirken soll
Das Paket aus vorderem Schwerpunkt, Topline-Hosel, Ai-DUAL Insert und FRD-Rillen zielt auf drei Punkte: ein natürlicheres Setup, stabile Geschwindigkeit auf der Fläche und früher Vorwärtsdrall. Damit sollen Startlinie und Längenkontrolle zuverlässiger wirken. Der Griff unterstützt die Ausrichtung, während Schaft und Kopf den Schwung beruhigen. Wer bisher mit Zero-Torque-Puttern haderte, bekommt damit einen Zugang, der ohne erzwungenen Schaftvorlauf auskommt und dennoch die Blattkontrolle betont.

Die Technik in der Übersicht
- Schwerpunkt vorn: CG rückt so weit nach vorn, dass der Schaft am Topline-Bereich in den Kopf eintaucht; Schaftvorlauf wird überflüssig.
- Hosel-Spud an der Topline: Nähe zur Schlagfläche erleichtert ein neutrales Setup.
- Werkstoffmix: Aluminium, Stahl und >140 g Wolfram; über 80 Prozent der Masse unter der Topline.
- Ai-DUAL Insert: Zweilagiges Urethan mit konstanter Ballgeschwindigkeit und frühem Vorwärtsdrall.
- FRD-Rillen (19°): Tiefere, aggressivere Rillen unterstützen den Roll über die gesamte Fläche.
- Pistol Plus Griff: Mittlere Größe mit Kanten für bessere Blatt-Wahrnehmung.
- Black SL 120: Schwerer, steifer PVD-Schaft; entwickelt nach Tour-Rückmeldungen.
- Cruiser-Konfiguration: Jailbird in 38 Zoll, schwererer Kopf, SL140-Schaft, 17-Zoll-Griff.

Einordnung für verschiedene Spielerprofile
Spieler mit neutralem Handgelenkseinsatz profitieren von der Kopfruhe, denn der Putter lädt nicht zum „Helfen“ ein. Wer häufig Tempo-Schwankungen bei Off-Center-Treffern erlebt, findet in der Insert-Kombination eine Absicherung gegen Ausreißer. Und wer beim Ansprechen zu stark in den Vorlauf kippt, erhält mit der Topline-Anbindung des Schafts eine klarere, natürlichere Ausgangsposition. Für Anhänger längerer Setups steht die Cruiser-Lösung bereit, während klassische Längen den Zero-Torque-Charakter ohne Umweg abbilden.
Praxisnahe Details
Der definierte Griff vermittelt Orientierung, doch er zwingt nicht in starre Handgelenke. Das Rillenbild greift früh in den Ball ein, während die doppelte Urethan-Struktur Tempo und Gefühl ausbalanciert. Der Schaft trägt den Kopf ruhig, zugleich verhindert seine Steifigkeit ein Verdrehen gegen die Linie. So entsteht über Schaft, Hosel und Schwerpunkt ein durchgängiger Ansatz: Der Putter will sich führen lassen, nicht gedrückt werden.



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