Die Shot Scope G6 GPS-Golfuhr bietet neben vollständigen Lochgrafiken auch zahlreiche Personalisierungsoptionen. Zudem ist sie sofort einsatzbereit und leicht verständlich. Sie zeichnet sich laut Hersteller darüber hinaus durch eine intuitive Bedienung und präzise Entfernungsangaben aus.
Vielfältige Ansichtsoptionen
Mit der G6 stellt Shot Scope eine GPS-Golfuhr vor, die vollständige Lochgrafiken erstmals in einem reinen GPS-Modell integriert. Diese Ansicht ermöglicht eine detaillierte Übersicht jedes Lochs, was vor allem auf unbekannten Plätzen oder bei strategisch anspruchsvollen Spielbahnen hilfreich ist. GolferInnen können so Hindernisse, Doglegs oder Layup-Zonen frühzeitig erkennen und besser einschätzen.
Im großen Farbdisplay kann man darüber hinaus die Distanzen zu Anfang, Mitte und Ende des Grüns in gut lesbarer Zifferngröße ablesen. Außerdem liefert die Uhr präzise Daten zu Hindernissen und eine separate Ansicht des Grüns (mit der Option, die Fahnenposition anzupassen), was die taktische Planung unterstützt. Trotz der Displaygröße bleibt das Gerät mit nur 42 Gramm Gewicht kompakt und leicht – es beeinträchtigt daher den Schwung nicht.
Lochgrafik (li.), Entfernungen zu HIndernissen (mitte) und Grünansicht (re.)
Individuell anpassbar und sofort einsatzbereit
Neben der technischen Ausstattung punktet die Shot Scope G6 mit hohem Personalisierungsgrad. So kann man unter anderem bei der Darstellung der Lochgrafiken unter drei Optionen wählen (weiß, schwarz, grün). Zwölf Farboptionen für die Armbänder sowie verschiedene Zifferblatt-Designs runden die Möglichkeiten der Individualisierung ab.
Für die Armbänder gibt es zwölf Farben
Integrierte Scorekarte ergänzt die Funktionen
Darüber hinaus integriert Shot Scope eine digitale Scorekarte, auf der SpielerInnen die Schläge direkt während der Runde erfassen können. Diese Funktion vereinfacht die Spielstatistik ohne zusätzliche Geräte oder Apps. Weil Shot Scope selbst die Daten der bereits vorinstallierten 32.000 Plätze pflegt, bleibt die Kartenqualität durchgehend hoch.
Hat man ein Loch beendet, kann man den Score eingeben
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Vollständige Lochkarten direkt auf dem Uhrendisplay.
Das Farbdisplay liefert gut lesbare Distanzen zu Grünzonen und Hindernissen.
Wiegt nur 42 Gramm.
Zwölf Armbandfarben und mehrere Designs.
Integrierte Scorekartenfunktion.
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Im Test erweist sich die Shot Scope G6 Golfuhr als ein Modell, das Stärken bei den Entfernungsangaben und dem Handling hat, aber auch die eine oder andere Schwäche aufweist (z.B. Konnektivität mit der Shot Scope App). Die Shot Scope G6 Golfuhr richtet sich an GolferInnen, die eine unkomplizierte GPS-Lösung ohne Abo-Modell suchen. Zentrales Element ist das gut ablesbare Display, das auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch brauchbare Kontraste liefert. Zwar reicht die Schärfe nicht an ein Amoled-Display heran, doch die relevanten Informationen lassen sich dennoch klar erkennen.
Display-Vergleich mit der Garmin Approach S50 (li.)
Die Bedienung erfolgt über vier seitlich angebrachte Druckknöpfe – zwei auf jeder Gehäuseseite. Das Prinzip ist einfach, allerdings ist zu Beginn auch der eine oder andere Fehlgriff möglich. Nach kurzer Zeit kennt man sich jedoch aus und weiß, wie die Uhr zu bedienen ist.
Entfernungsanzeige als Stärke
Die Shot Scope G6 liefert zuverlässige Entfernungsangaben zu Front, Mitte und Ende des Grüns. Zudem lassen sich auch Distanzen zu Hindernissen anzeigen, was den Spielfluss unterstützt.
Die Angaben zu Anfang/Mitte/Ende des Grüns (li.) und zu Hindernissen (re.)
Besonders hilfreich ist die Möglichkeit, die Fahnenposition manuell anzupassen – ein Vorteil bei tagesaktuellen Pin-Positionen. Die Darstellung bleibt dabei stets übersichtlich, auch wenn sie nur schematisch erfolgt.
Über die beiden linken Knöpfe am Gehäuse lässt sich die Fahnenposition anpassen
Bedienung mit Einschränkungen
Schon vor dem ersten Einsatz zeigten sich Mankos: 1. Der Wechsel von Yards auf Meter (und vice versa) ist ausschließlich über die Shot Scope App möglich. 2. Uhr und App ließen sich trotz mehrerer Versuche und Updates nicht miteinander koppeln. 3. Eine ausführliche Bedienungsanleitung ist nur über einen Download erhältlich – und eine deutsche Version gibt es nicht. Beim (Online)Kauf der Uhr kann man Armbänder in zwei Farben (von 12) ordern, jedoch muss man diese zunächst an der Uhr befestigen. Je nach Talent geht das schneller oder dauert länger. Es ist auch nicht auszuschließen, dass das Kunststoffarmband bei hohen Temperaturen an der Haut kleben bleibt.
Funktionen und Zusatzoptionen
Die Uhr erkennt Golfplätze rasch und zeigt diese zügig an. Im Test wurde allerdings nur eine Tee-Option dargestellt, obwohl weitere vorhanden waren. Neu ist die Darstellung von Lochkarten, bei denen Distanzen zu Zielen angepasst werden können.
Auch in dieser Ansicht können Entfernungen angepasst werden
Die Schlaglängenmessung funktioniert per Knopfdruck am Ballstartpunkt. Gut gelöst: Die Echtzeit-Anzeige der Schlagweite während des Gehens. Auch eine Scorekartenfunktion ist integriert. Ist diese aktiviert, erfolgt die Eingabe des Scores am Ende des Lochs.
Die Anzeige der Schlaglängenmessung (li.) sowie der Score-Eingabe (re.)
Am Ende des Tests, der über mehrere Runden stattfand, bleibt die Erkenntnis, dass die G6 ein solides Produkt ist, das aber nicht immer den Versprechen gerecht wird. Als Stichwort seien hier Tee-Auswahl und Kopplung zum Smartphone genannt. Ein wirklich großes Manko ist jedoch, dass die Änderung von Yards auf Meter (und umgekehrt) nur mit Smartphone möglich ist. Zahlreiche Personalisierungsoptionen – Armbandfarbe, Farboptionen für Lochkartengrafik und Ziffernblattdarstellung – sowie die einfache Bedienung und die Genauigkeit der Angaben sind dagegen Pluspunkte.
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Über die Golfmarke
Shot Scope
Shot Scope wurde 2014 von CEO David Hunter gegründet. Hunter, ein ehemaliger Elektronikdesign-Ingenieur und Gymnasiallehrer, erfand das Produkt zu Hause in seiner Freizeit.
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