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Saison2027
Preis Stahl­schaft
(7 Stück)
1.299,00 €
Preis Graphit­schaft
(7 Stück)
1.299,00 €
Serie Srixon ZX-Serie
Handicap -
Herren Rechtshand 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, PW, AW, SW
Herren Linkshand 4, 5, 6, 7, 8, 9, PW
Damen Rechtshand Keine Angabe
Damen Linkshand Keine Angabe
Gefühl im Treffmoment Sehr gut
Feedback Sehr gut
Fehlertoleranz Sehr gut
Spielkomfort Sehr gut

Die zweite Generation der Srixon ZXi Eisen deckt mit ZXi7, ZXi5, dem neuen ZXi5+ und ZXiU unterschiedliche Spielertypen ab. Im Mittelpunkt stehen eine überarbeitete Schmiedetechnik, modellspezifische KI-Konstruktionen und eine klarere Abstufung zwischen Kontrolle, Geschwindigkeit und Fehlertoleranz.

Neue ZXi-Generation mit breiterer Modellpalette

Srixon ZXi Eisen Serie 2027

Srixon überarbeitet seine ZXi-Eisenfamilie und erweitert sie gleichzeitig um eine neue Variante. Neben dem auf Kontrolle ausgelegten ZXi7, dem etwas spielunterstützenderen ZXi5 und dem ZXiU Utility Eisen kommt erstmals das ZXi5+ hinzu.

Damit schließt Srixon die Lücke zwischen einem klassischen Players-Eisen und stärker auf Distanz sowie Fehlertoleranz ausgelegten Modellen. Das ZXi5+ richtet sich an Golfer, die eine kompakte Optik bevorzugen, gleichzeitig aber mehr Unterstützung bei Ballgeschwindigkeit und nicht mittig getroffenen Schlägen suchen.

Die einzelnen Modelle bleiben so abgestimmt, dass sie auch innerhalb eines Combo-Sets miteinander kombiniert werden können. Das dürfte vor allem für Spieler interessant sein, die in den kurzen Eisen mehr Kontrolle bevorzugen, bei den langen Eisen aber zusätzliche Fehlertoleranz wünschen.

i-FORGED soll Gefühl und Haltbarkeit verbinden

Eine wesentliche technische Änderung der neuen Generation betrifft das Schmiedeverfahren. Unter der Bezeichnung i-FORGED kombiniert Srixon sein Condensed-Forging-Verfahren mit gezielt gesteuerten Wärmebehandlungen.

Srixon ZXi5 Eisen 2027 i-Forged

Dabei werden besonders beanspruchte Bereiche des Schlägerkopfes stärker ausgelegt, während andere Bereiche ihre weicheren Materialeigenschaften behalten sollen. Auch das Material rund um die Grooves wird gezielt verstärkt.

Nach Herstellerangaben soll dadurch vor allem die Haltbarkeit der Schlagfläche und der Rillen gegenüber der Vorgängergeneration steigen, ohne das für geschmiedete Eisen typische Schlaggefühl wesentlich zu verändern.

Gefertigt werden die Köpfe der neuen ZXi-Eisen bei Endo Manufacturing in Japan.

KI-Konstruktion für Ballgeschwindigkeit und Stabilität

Beim ZXi5, ZXi5+ und ZXiU kommt das neue MainFrame iQ zum Einsatz. Für dessen Entwicklung nutzt Srixon computergestützte Simulationen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Treffpunkte auf der Schlagfläche.

Srixon ZXi Eisen 2027 Mainframe

Die Schlagflächenmasse konnte laut Hersteller um bis zu acht Prozent reduziert werden. Die frei gewordene Masse wird innerhalb des Kopfes neu verteilt und soll zu höheren Ballgeschwindigkeiten, einem höheren Trägheitsmoment und gleichmäßigeren Ergebnissen bei Treffern außerhalb der Schlagflächenmitte beitragen.

Für Golfer bedeutet ein höheres Trägheitsmoment vor allem, dass sich der Schlägerkopf bei nicht optimalen Treffern weniger stark verdrehen soll. Die Konstruktion zielt damit auf eine stabilere Ballgeschwindigkeit und konstantere Ergebnisse ab.

Beim ZXi7 verfolgt Srixon einen anderen Ansatz. Dort arbeitet PureFrame iQ mit einer verstärkten Struktur direkt hinter dem zentralen Treffbereich. Sie soll die Schlagfläche in diesem Bereich stabilisieren und unerwünschte Verformungen reduzieren. Das ZXi7 bleibt damit klar auf erfahrene Spieler ausgerichtet, denen Rückmeldung und Kontrolle wichtiger sind als maximale Spielunterstützung.

Lange und kurze Eisen unterschiedlich gewichtet

Auch die Gewichtsverteilung verändert sich innerhalb der Sets. Bei den langen Eisen positioniert Srixon mehr Masse im Randbereich des Kopfes. Dadurch soll die Stabilität bei nicht mittig getroffenen Bällen steigen.

Bei den kurzen Eisen wandert die Masse dagegen stärker in Richtung Mitte. Hier liegt der Schwerpunkt stärker auf Kontrolle und der Möglichkeit, Flugkurven gezielt zu beeinflussen.

Dieser Aufbau unterstreicht die Ausrichtung der ZXi-Serie: Innerhalb eines Eisensatzes sollen die langen Schläger etwas leichter spielbar sein, während mit kürzer werdenden Eisen Kontrolle und Präzision stärker in den Vordergrund rücken.

Dünnere Toplines und abgestimmte Sohlen

Srixon hat auch die Formgebung der zweiten ZXi-Generation angepasst. Die Toplines fallen etwas dünner aus, gleichzeitig wurden Übergänge innerhalb der Sets überarbeitet.

Schlägerblattlänge, Offset und Sohlengeometrie unterscheiden sich je nach Modell und dessen Zielgruppe. Trotzdem sollen die Köpfe optisch so eng miteinander verwandt bleiben, dass sich beispielsweise ZXi5 oder ZXi5+ in den langen Eisen mit ZXi7 in den kürzeren Eisen kombinieren lassen.

Erhalten bleibt die Tour V.T. Sole. Bei dieser Sohlenkonstruktion kombiniert Srixon unterschiedliche Sohlenbreiten, Bounce-Winkel und Aussparungen. Ziel ist ein möglichst gleichmäßiger Kontakt mit dem Boden und weniger Geschwindigkeitsverlust des Schlägerkopfes beim Durchgang durch den Treffbereich.

ZXi7: Players-Eisen für Kontrolle

Das ZXi7 steht innerhalb der Familie am deutlichsten für ein klassisches Players-Eisen. Der Kopf wird aus S15C-Stahl gefertigt und zusätzlich mit Wolfram gewichtet.

Die Ausrichtung liegt auf Kontrolle über Ballflug und Schlagform sowie einer kompakten, vom Tourbereich beeinflussten Kopfform. Entsprechend dürfte das Modell vor allem erfahrene Spieler ansprechen, die ein hohes Maß an Kontrolle suchen und weniger Unterstützung durch einen größeren, fehlerverzeihenderen Kopf benötigen.

ZXi5: Players-Eisen mit zusätzlicher Unterstützung

Das ZXi5 bleibt die Zwischenstufe der Serie. Es kombiniert die grundsätzliche Form eines Players-Eisens mit mehr Ballgeschwindigkeit, Stabilität und Fehlertoleranz.

Damit richtet sich das Modell an Golfer, die eine vergleichsweise kompakte Kopfform bevorzugen, bei längeren Schlägen und weniger zentralen Treffern aber mehr Unterstützung erwarten als beim ZXi7.

ZXi5+: Neues Players-Distance-Eisen

Die wichtigste Erweiterung der Modellfamilie ist das ZXi5+. Srixon positioniert es als Players-Distance-Eisen mit vollständig geschmiedeter Hohlkonstruktion.

Im Vergleich zur stärker auf Kontrolle ausgerichteten Seite der ZXi-Familie kombiniert es stärkere Lofts mit längeren Schlägerblättern und breiteren Sohlen. Diese Auslegung soll mehr Länge und Fehlertoleranz ermöglichen, ohne zu einer deutlich größeren Game-Improvement-Optik zu wechseln.

Das ZXi5+ dürfte damit für Spieler interessant sein, die bei der Optik eines kompakteren Eisens bleiben möchten, bei Ballgeschwindigkeit und Stabilität aber mehr Unterstützung benötigen. Ebenso bietet sich das Modell als mögliche Ergänzung in den langen Eisen eines gemischten Satzes an.

ZXiU als Alternative zu langen Eisen

Das ZXiU bleibt die Utility-Variante der Modellreihe. Es ist als Alternative zu klassischen langen Eisen gedacht und soll einen höheren Ballstart sowie mehr Fehlertoleranz bieten.

Damit richtet es sich insbesondere an Spieler, die mit langen Eisen nicht konstant genug Höhe oder Ballgeschwindigkeit erzeugen, gegenüber einem Hybrid aber weiterhin die Optik und Ansprache eines Eisens bevorzugen.

Verfügbarkeit

Der Vorverkauf soll am 2. Oktober 2026 beginnen. Die Markteinführung ist für den 16. Oktober 2026 vorgesehen.

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Mit ZXi5, ZXi5+ und ZXi7 haben wir drei Srixon-Eisen unter identischen Bedingungen getestet. Alle drei überzeugen mit stabilem Ballflug, hoher Verarbeitungsqualität und viel Spielqualität. Die Unterschiede liegen vor allem bei Fehlertoleranz, Optik und Zielgruppe: Das ZXi5 ist der Allrounder, das ZXi5+ bietet die meiste Unterstützung und das ZXi7 richtet sich klar an bessere Spieler.

So haben wir getestet

Wir haben alle drei Modelle auf der Driving Range und mit einem Trackman getestet. Die Bedingungen waren identisch: 19 Grad, bewölkter Himmel und Gegenwind. Gespielt wurde mit TaylorMade-Rangebällen.

Auch beim Schaft gab es keine Unterschiede. Alle drei Testschläger waren in Standardlänge mit einem Dynamic Gold S300 Mid 100 und Golf Pride Tour Velvet Griff ausgestattet.

Beim 7er-Eisen unterscheiden sich dagegen die Lofts. Das ZXi5 hat 31 Grad, das ZXi5+ 29,5 Grad und das ZXi7 32 Grad. Beim ZXi7 wurde zusätzlich ein Eisen 4 mit 22 Grad getestet.

ZXi5: der Allrounder

Das Srixon ZXi5 hat uns als ausgewogenstes Modell der drei Eisen gefallen. Der Ball startet mit mittlerer Flughöhe, fliegt gerade und zeigte sich bei Gegenwind sehr stabil. Bei der Länge ordnen wir das Eisen zwischen mittel und lang ein.

Richtig gut ist die Fehlerverzeihung. Misshits werden sehr gut abgefedert. Auch beim Gefühl und Feedback bekommt das ZXi5 von uns jeweils die höchste Bewertung. Gleiches gilt für den Spielkomfort.

Optisch bleibt Srixon klassisch. Der hochglänzende Kopf wird mit einer matten Topline kombiniert. Die Verarbeitung ist sehr gut.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es beim Klang. Das ZXi5 klingt im Treffmoment etwas hart, ohne sich tatsächlich hart anzufühlen.

Insgesamt ist es für uns ein sehr guter Allrounder für ambitionierte und sportliche Golfer. Wir sehen das ZXi5 bei Spielern vom Single-Handicap bis Handicap 20.

ZXi5+: mehr Hilfe bei Misshits

Beim ZXi5+ verschiebt Srixon den Schwerpunkt stärker in Richtung Unterstützung. Der Kopf ist etwas länger und höher, die Sohle breiter. Das sieht man bereits in der Ansprechposition.

Im Test startet der Ball mittel bis hoch und fliegt gerade. Ganz zufrieden waren wir mit dem Launch trotzdem nicht: Der Ball dürfte für uns noch etwas höher starten.

Bei der Länge liegt auch das ZXi5+ im Bereich mittel bis lang. Besonders positiv fiel erneut die Stabilität bei Gegenwind auf.

Die Fehlerverzeihung bei Misshits ist sehr gut. Gefühl, Feedback, Fehlertoleranz und Spielkomfort bekommen ebenfalls durchgehend die höchste Bewertung. Damit liefert das ZXi5+ genau dort ab, wo wir es von dieser Variante erwarten: bei Unterstützung und einfacher Spielbarkeit.

Wie beim ZXi5 bleibt der etwas harte Klang der Kritikpunkt. Auch hier passt der Klang nicht ganz zum eigentlichen Gefühl im Treffmoment.

Wir sehen das ZXi5+ bei Golfern mit einem Handicap zwischen 20 und 36. Für diese Gruppe ist es in unserem Test der fehlerverzeihendste Allrounder der drei Modelle.

ZXi7: Player Iron im Tourlook

Das ZXi7 ist optisch klar das sportlichste Eisen im Test. Klassisches Blade-Design und schmale Sohle unterscheiden es deutlich vom ZXi5+.

Der Ballstart liegt im mittleren Bereich. Auch hier bekommen wir einen geraden und bei Gegenwind sehr stabilen Ballflug. Dazu kommt ein entscheidender Unterschied zu den beiden anderen Modellen: Das ZXi7 lässt sich gut shapen.

Bei der Länge liegt es ebenfalls zwischen mittel und lang. Trotz der deutlich sportlicheren Ausrichtung fällt die Fehlerverzeihung bei Misshits mit gut bis sehr gut überraschend positiv aus.

Treffgefühl, Feedback und Spielkomfort bewerten wir jeweils mit sehr gut. Bei der Fehlertoleranz liegt das ZXi7 zwischen gut und sehr gut.

Auch hier bleibt der Klang der einzige dokumentierte Schwachpunkt. Im Impact klingt das Eisen etwas hart.

Für uns ist das ZXi7 ein sehr gutes Player Iron mit hoher Spielqualität im Tourlook. Entsprechend klar ist die Zielgruppe: Srixon richtet sich hier nach unserem Testeindruck an Pros bis Handicap 10.

Welches ZXi passt zu wem?

Die drei Modelle lassen sich nach unserem Test gut voneinander abgrenzen.

Das ZXi7 ist die Wahl für sehr gute Spieler, die einen kompakten Tourlook und die Möglichkeit zum Shapen suchen. Trotz dieser sportlichen Ausrichtung bleibt die Fehlerverzeihung gut bis sehr gut.

Das ZXi5 sitzt in der Mitte. Es verbindet sehr gute Fehlerverzeihung mit einem klassischen Kopf und überzeugender Spielqualität. Für uns ist es der Allrounder der Serie.

Das ZXi5+ bietet schließlich die meiste Unterstützung. Der längere und höhere Kopf sowie die breitere Sohle gehen mit sehr guter Fehlerverzeihung einher. Entsprechend reicht die Zielgruppe bis Handicap 36.

Damit decken die drei Testschläger einen großen Bereich ab:

ZXi7: Pro bis HCP 10
ZXi5: Single-HCP bis HCP 20
ZXi5+: HCP 20 bis 36

Unser Fazit

Srixon grenzt ZXi5, ZXi5+ und ZXi7 im Test sinnvoll voneinander ab. Gemeinsam sind ihnen der gerade, bei Gegenwind stabile Ballflug und die sehr gute Verarbeitung. Auch Gefühl, Feedback und Spielkomfort liegen auf einem hohen Niveau.

Das ZXi5+ bietet die größte Unterstützung und passt nach unserer Einschätzung zu Handicap 20 bis 36. Das ZXi5 ist unser Allrounder für ambitionierte Golfer vom Single-Handicap bis 20. Das ZXi7 richtet sich mit seinem Blade-Design und der guten Möglichkeit, den Ball zu shapen, an Pros und Spieler bis Handicap 10. Einen Punkt teilen sich alle drei Modelle auch auf der Contra-Seite: Der Klang wirkt etwas härter, als es das eigentliche Treffgefühl vermuten lässt.

Insgesamt haben uns alle drei Eisen überzeugt. Welches Modell am besten passt, hängt vor allem davon ab, wie viel Unterstützung gewünscht ist und wie kompakt und sportlich der Kopf sein soll. Interessant ist auch eine Kombination innerhalb des Eisensatzes: ZXi5+, ZXi5 und ZXi7 lassen sich je nach gewünschter Unterstützung und Spielkontrolle miteinander kombinieren.
PRO
  • Alle drei Modelle mit stabilem Ballflug bei Gegenwind
  • Sehr gutes Treffgefühl und Feedback
  • ZXi5 als sehr guter Allrounder
  • ZXi5+ mit sehr guter Fehlerverzeihung
  • ZXi7 gut zu shapen und trotzdem gut bis sehr gut fehlerverzeihend
CONTRA
  • Alle drei Modelle klingen im Impact etwas hart
  • ZXi5+ dürfte im Test noch etwas höher launchen
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