Laut Hersteller ist das Callaway Apex Ti Fusion Eisen ein Konzepteisen, bei dem neue Technologien zum Einsatz kommen, welche die Performance verbessern. Bemerkenswert ist dabei, dass Konzeptprodukte meist Game-Improvement-Modelle sind, während sich dieses Eisen-Set an etwas bessere Spieler richtet und sich mit einem Apex Pro vergleichen lässt.
DAs Apex Ti Fusion ist ein Konzepteisen für bessere Spieler
Innovative Materialien und Technologien
Die Callaway Apex Ti Fusion Eisen feiern das 10-jährige Jubiläum der Apex-Reihe mit einem innovativen Konzept. Erstmals kommt in diesen Callaway-Eisen eine Schlagfläche aus Titan zum Einsatz, was sie besonders für leistungsorientierte Spieler interessant macht. Diese Kombination von Titan und Stahl in einem Eisen ist somit eine technische Meisterleistung, die höchste Ballgeschwindigkeiten ermöglicht.
Titan und Stahl verschmelzen
Das Besondere an den Callaway Apex Ti Fusion Eisen ist die Verschmelzung zweier normalerweise nicht kompatibler Materialien. Beide Materialien lassen sich mit herkömmlichen Technologien nur mit vielen Kompromissen verbinden, die sich jedoch meist negativ auf die Performance auswirken. Daher war ein neues Herstellungsverfahren nötig, das man „gelötetes Titan“ nennt. So gelang es, die hohe Flexibilität und den Rebound von Titan gewinnbringend mit der Stabilität und dem Schlaggefühl eines geschmiedete Stahlkörpers zu kombinieren. Diese Konstruktion verbessert nicht nur die Performance, sondern ermöglicht auch eine präzisere Spin-Kontrolle.
Callaway Apex Ti Fusion Eisen – Schlagfläche aus Titanium, Korpus aus Stahl
Ai Smart Face für präzisen Spin
Die Ai Smart Face-Technologie optimiert einerseits die Ballgeschwindigkeit und sorgt andererseits für eine konstante Spin-Rate. Dies ist besonders für bessere Spieler von Vorteil, die bei jedem Schlag eine geringe Streuung und gleichmäßige Ergebnisse wollen. Der Schwerpunkt des Eisen-Sets ist zudem optimal positioniert, um maximale Leistung ohne Kompromisse zu liefern.
Unvergleichliches Schlaggefühl
Die Titan-Schlagfläche in Verbindung mit den patentierten Urethan-Microspheres bietet darüber hinaus ein unübertroffenes Schlaggefühl. Callaway hat es laut eigener Angaben so geschafft, die Eigenschaften eines einteiligen Eisens mit der Geschwindigkeit und Weite eines mehrteiligen Modells zu kombinieren. Das Ergebnis ist ein Eisen, das Power, Präzision und Gefühl perfekt vereint.
Urethan-Microspheres (rot) verbessern das Gefühl im Treffmoment
Hochwertige DLC-Beschichtung
Optisch überzeugt das Apex Ti Fusion durch eine neue Diamond-Like Coating (DLC)-Beschichtung. Diese Beschichtung ist haltbarer als herkömmliche PVD-Optionen und verleiht dem Eisen eine auffällige, einzigartige Ästhetik. Auch nach vielen Runden bleiben die Eisen optisch ansprechend und widerstandsfähig.
Das neuartige Finish ist haltbarer als herkömmliche PVD-Beschichtungen
Die Eisen sind ab dem 15.8. vorbestellbar und kommen ab dem 23.8. in die Shops.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Erste Callaway-Eisen mit geschmiedeter Titan-Schlagfläche für hohe Ballgeschwindigkeiten.
Kombination aus Titan und Stahl für optimale Spin-Kontrolle und Stabilität.
Ai Smart Face-Technologie für konstante Ballgeschwindigkeit und Spin.
Unvergleichliches Schlaggefühl durch die Interaktion von Titan und Urethan.
DLC-Beschichtung sorgt für langlebige, hochwertige Optik.
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27.09.2024
Unser Test: Callaway – Apex Ti Fusion Eisen 2024
Das Callaway Apex Ti Fusion Eisen kombiniert weiches Schlaggefühl mit Ballontrolle und hohem Spielkomfort – ideal für mittlere und hohe Handicaps.
Im Test erweist sich das Callaway Apex Ti Fusion Eisen als ein Modell, das sowohl optisch als auch bei der Performance überzeugt. Es kombiniert ein überaus angenehmes Schlaggefühl mit Ballontrolle und hohem Spielkomfort, wodurch es für SpielerInnen mit mittleren und hohen Handicaps eine Überlegung wert ist – wenn man akzeptiert, dass es nicht gerade ein Schnäppchen ist.
Schlägerkopf und Optik
Das komplett schwarze Callaway Apex Ti Fusion Eisen beeindruckt auf den ersten Blick mit seinem coolen Look und einer stimmigen Formgebung. Markante Details sind der schwarze Schaft (in unserem Testmodell war es ein True Temper Dynamic Gold Tour Issue 100 Mid mit R-Flex) und die nicht weiß eingefärbte unterste Rille. Letzteres könnte zwar Vorteile bei der Ausrichtung bieten, wurde aber offensichtlich bewusst nicht verwendet, um den Look nicht zu „stören“.
Sieht cool aus und hat eine ansprechende Kopfform
Die Rückseite erinnert an das Titleist T100, und das leichte Offset wirkt etwas geringer als beim Apex Ai300. Insgesamt harmoniert das Design gut mit einer leicht dickeren Top-Line und einem etwas längeren Schlägerblatt. Wie langlebig das schwarze Finish ist, bleibt abzuwarten, vor allem in Bezug auf die Abnutzung nach einem Jahr intensiven Spiels.
Dieses Design erinnert an das T100 von Titleist
Sweetspot und Treffmoment
Ein herausragendes Merkmal des Callaway Apex Ti Fusion Eisens ist das weiche Gefühl im Treffmoment, das besonders in dieser Schlägerklasse überrascht. Für ein Game-Improvement-Set bietet es ein bemerkenswert direktes Feedback, das sonst eher bei Premium-Eisen zu finden ist.
Der Ballkontakt ist solide und lässt einen merken, dass Power in dem Set steckt
Obwohl der Schläger etwas kopflastig wirkt, erweist er sich keinesfalls als zu schwer. Vielmehr vermittelt das Set eine gute Kontrolle über den Kopf, der sich jederzeit gut spüren lässt. Richtig erstaunt hat uns, dass der Stahlschaft nahezu den Komfort eines Graphitschafts bietet. Die mittelbreiten Sohlen sorgen für eine gute Interaktion mit dem Boden, die sich positiv auf die Qualität des Ballkontakts auswirkt.
Sohlenbreite und -design unterstützen einen soliden Ballkontakt
Spielperformance und Launch-Monitor-Daten
Die Leistung des Callaway Apex Ti Fusion Eisens lässt kaum Wünsche offen. Besonders hervorzuheben ist die hohe Kontrolle über die Ballflugkurven, die für hohe Handicaps häufig eine Herausforderung darstellen. Selbst das Eisen 5 lässt sich mühelos in die Luft bekommen, und die Spin-Raten sind so ausgelegt, dass der Ball schnell auf dem Grün stoppt. Die Flugkurven sind zwar hoch, aber nicht höher als bei vergleichbaren Sets wie dem Apex Ai300.
Insgesamt lässt sich mit diesem Set ein kraftvoller Ballkontakt herstellen, der ohne großen Aufwand für mehr Länge und Präzision sorgt und den man auch spürt. Zudem sorgt der effiziente Energietransfer für hohe Ballgeschwindigkeiten und Smash-Werte, die sich auch in den Launch-Monitor-Daten widerspiegeln. Auch wenn dort zwei Ausreißer in puncto Präzision zu sehen sind (Schlag 1 und 2) beim Spiel auf dem Platz zeigt sich, dass man sich auf diese Schläger verlassen kann, wenn es sich um die Spurtreue handelt.
Die Daten belegen die subjektiv festgestellten Eindrücke
Zielgruppe und Besonderheiten
Das Set ist unserer Meinung ideal für Golferinnen und Golfer mit mittleren bis hohen Handicaps, die ihr Spiel verbessern möchten, ohne dabei an Kontrolle zu verlieren. Auffällig ist, dass bei ähnlichen Lofts das Apex Ti Fusion Eisen eine bessere Spielbarkeit bietet und dabei ähnliche Längen erzielt wie vergleichbare Modelle, z.B. das Cobra Darkspeed oder das TaylorMade Qi. Besonders überrascht hat uns die Kombination aus einfacher Spielbarkeit und hoher Präzision, die das Set trotz des Stahlschafts bietet. Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass sich Callaway diese Performance stattlich bezahlen lässt. 2.700 Euro für sieben Schläger sind alles andere als ein Schnäppchen.
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Unser Fazit
Macht, was es soll und macht Laune.
PRO
Angenehmes, weiches Gefühl im Treffmoment
Spielbarkeit
Hohe Kontrolle über Flugkurven
Spurtreue
Konstanz
Effizienter Energietransfer für mehr Länge
CONTRA
Langlebigkeit der schwarzen Farbe ungewiss
Keine nennenswerten Performance-Unterschiede zum Apex Ai300 - ist aber deutlich teurer
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1981 verkaufte Ely Callaway sein Weingut für 14 Millionen Dollar und hätte sich mit dem dabei erzielten Gewinn in Höhe von 9 Millionen Dollar einen bequemen Ruhestand gönnen können.
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Jan Schuster
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