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Saison2026
Preis 679,00 €
Serie Srixon ZX-Serie
Handicap 0 - 36
Verstell­barkeitJa
Loft:
Herren Rechtshand
8°, 9°, 10,5°, 12°
Loft:
Herren Linkshand
9°, 10,5°
Loft:
Damen Rechtshand
12°
Loft:
Damen Linkshand
Keine Angabe
Gefühl im Treffmoment Gut - Sehr gut
Feedback Gut - Sehr gut
Fehlertoleranz Gut - Sehr gut
Spielkomfort Gut - Sehr gut

Srixon bringt mit ZXi RKT LS, ZXi RKT und ZXi RKT MAX drei neue Driver auf den Markt. Die Familie setzt auf eine neue Schlagflächenkonstruktion und unterschiedliche Abstimmungen für Spin, Fehlertoleranz und Ballflugkontrolle.

Drei Driver für unterschiedliche Spielertypen

Mit der neuen ZXi RKT Driver-Familie überarbeitet Srixon sein Metallwood-Programm grundlegend. Die drei Modelle unterscheiden sich vor allem bei Spin, Gewichtsverteilung und Fehlertoleranz und sollen damit unterschiedliche Spielertypen ansprechen.

Der ZXi RKT LS ist als Low-Spin-Modell für Spieler gedacht, die mit höherem Schwungtempo unterwegs sind und ihren Spin reduzieren möchten. Über eine verstellbare Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Rückseite des Kopfes lässt sich die Schwerpunktlage zusätzlich beeinflussen.

Der ZXi RKT bildet die vielseitigere Variante innerhalb der Serie. Er kombiniert Ballgeschwindigkeit und Fehlertoleranz mit einer verstellbaren Gewichtsverteilung zwischen Ferse und Spitze. Dadurch lässt sich die Tendenz der Flugkurve gezielter beeinflussen.

Der ZXi RKT MAX legt den Schwerpunkt auf Stabilität bei Treffern außerhalb der Schlagflächenmitte. Nach Angaben von Srixon besitzt das Modell den höchsten MOI-Wert, den der Hersteller bislang bei einem Driver erreicht hat. Ein hoher MOI soll dazu beitragen, dass sich der Schlägerkopf bei Fehltreffern weniger stark verdreht und Richtung sowie Ballgeschwindigkeit besser erhalten bleiben.

Neue RKT Face soll mehr Ballgeschwindigkeit über die Schlagfläche liefern

Technischer Schwerpunkt der neuen Driver ist das RKT Face. Srixon kombiniert dabei eine neue Titanlegierung namens VR-Titanium mit einer überarbeiteten i-FLEX-Struktur.

Srixon ZXi RKT Driver 2026 Face

Die mit Silizium veredelte Legierung soll eine stärkere Verformung von Schlagfläche und angrenzenden Bereichen des Kopfes ermöglichen. Ziel ist eine effizientere Energieübertragung im Treffmoment.

Srixon konzentriert sich dabei ausdrücklich auf einen größeren nutzbaren Bereich der Schlagfläche. Hohe Ballgeschwindigkeiten sollen demnach nicht ausschließlich bei zentralen Treffern entstehen, sondern auch bei Treffpunkten außerhalb der Mitte möglichst gut erhalten bleiben.

Ergänzt wird das System durch die bekannte Rebound Frame Technologie. Dabei arbeiten zwei flexible Zonen im Schlägerkopf zusammen, um die Verformung beim Treffmoment und damit die Energieübertragung zu unterstützen.

Variable Roll Design soll Fehltreffer stabilisieren

Neu ist außerdem ein Variable Roll Design. Dabei wird die Krümmung der Schlagfläche gezielt angepasst, um die Auswirkungen unterschiedlicher Treffpunkte auf Ballstart und Richtung zu beeinflussen. Der Hersteller verfolgt damit das Ziel, insbesondere bei nicht mittig getroffenen Bällen die Streuung zu reduzieren.

Auf der Schlagfläche kommt zudem ein neues Laser-Fräsmuster zum Einsatz. Es soll die Ausrichtung beim Ansprechen unterstützen und nach Angaben von Srixon zu konstanteren Spinwerten unter unterschiedlichen Bedingungen beitragen.

Kopfform mit stärkerem Einfluss aus dem Tour-Feedback

Über zwei Jahre hinweg sammelte Srixon Rückmeldungen von Tour-Spielern und ließ diese direkt in die Entwicklung der neuen Driver einfließen. Die Ingenieure passten unter anderem Schlagflächentiefe, Kronenhöhe, Schlagflächenwinkel und Lie-Winkel an.

Im Vergleich zur vorherigen Generation besitzen die neuen Modelle tiefere Schlagflächen und höhere Köpfe. Dadurch will Srixon vor allem den oberen Bereich der Schlagfläche effektiver nutzen.

Zugleich fallen die Köpfe in der Ansprechposition kompakter aus. Damit verbindet Srixon die technischen Unterschiede der drei Modelle mit einer Optik, die stärker auf die Vorlieben unterschiedlicher Spielertypen zugeschnitten ist.

ACOUSTICORE soll den Treffmoment-Klang abstimmen

Neben der Schlagflächen- und Kopfkonstruktion hat Srixon auch am Klang der neuen Driver gearbeitet. Dafür kommt die ACOUSTICORE genannte Struktur zum Einsatz.

Der Accousticcore des Srixon ZXi RKT Driver 2026

Srixon reagiert damit offenbar auf einen Kritikpunkt der bisherigen ZXi-Generation: Deren Klang wurde teilweise als relativ hoch und hart wahrgenommen. Ziel ist ein tieferer, satterer und weniger metallisch wirkender Impact-Sound.

Im Inneren des Schlägerkopfs befinden sich mithilfe von Simulationen entwickelte Rippenstrukturen. Zusammen mit einer leichten Carbonkrone sollen sie bestimmte Schwingungen beeinflussen und den Klang beim Treffmoment gezielt abstimmen. Für die spielerische Einordnung sind Faktoren wie Schwerpunktlage, Spin und MOI entscheidender. Klang und akustische Rückmeldung beeinflussen allerdings ebenfalls, wie ein Driver beim Treffmoment wahrgenommen wird.

ZXi RKT LS, ZXi RKT und ZXi RKT MAX im Überblick

Die Modellaufteilung der ZXi RKT Driver ist klar definiert.

ZXi RKT LS: auf niedrigen Spin und individuelle Schwerpunktanpassung ausgelegt. Das Modell richtet sich vor allem an Spieler mit höherem Schwungtempo und einem konkreten Bedarf an Spin-Kontrolle.

ZXi RKT: die ausgewogene Variante der Familie. Durch die seitliche Gewichtsverstellung lässt sich die Flugkurve beeinflussen, während gleichzeitig Fehlertoleranz und Ballgeschwindigkeit eine zentrale Rolle spielen.

ZXi RKT MAX: das Modell mit dem höchsten MOI innerhalb der Serie. Es ist auf möglichst viel Stabilität und Fehlertoleranz ausgelegt und dürfte damit vor allem für Spieler interessant sein, die bei nicht mittigen Treffern möglichst wenig Leistung verlieren möchten.

Einordnung der Srixon ZXi RKT Driver

Mit drei klar voneinander abgegrenzten Modellen deckt Srixon unterschiedliche Anforderungen ab. Der ZXi RKT LS konzentriert sich stärker auf niedrigen Spin und Schwerpunktkontrolle, der reguläre ZXi RKT auf eine Mischung aus Einstellbarkeit und Fehlertoleranz, während der ZXi RKT MAX maximale Stabilität innerhalb der Serie bieten soll.

Gemeinsamer technischer Schwerpunkt ist die neue RKT-Face-Konstruktion. Sie soll vor allem dazu beitragen, Ballgeschwindigkeit über einen größeren Bereich der Schlagfläche zu erhalten.

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Zwei Köpfe, deutlicher Unterschied

Wir haben den Srixon ZXi RKT und den ZXi RKT LS unter identischen Bedingungen getestet. Beide Driver liefern einen konstanten Ballflug mit leichter Drawtendenz und gefallen mit ihrer klassischen bis modernen Optik. Im direkten Vergleich setzt sich der Low-Spin-Kopf für uns deutlich ab: Der RKT LS war länger, fehlerverzeihender und überzeugte auch bei Gefühl und Sound.

So haben wir getestet

Bei 19 Grad, bewölktem Himmel und Gegenwind standen jeweils 30 Schläge mit TaylorMade-Rangebällen auf dem Programm. Auch beim Schaft waren die Bedingungen vergleichbar. In beiden Testschlägern steckte ein Graphite Design Tour AD DI S6 in Stiff, gespielt wurde jeweils in Standardlänge. Der normale ZXi RKT hatte 9 Grad Loft, die LS-Version 8 Grad. Als Griff kam bei beiden ein Golf Pride Tour Velvet zum Einsatz.

ZXi RKT: konstant und fehlerverzeihend

Beim normalen ZXi RKT startet der Ball auf mittlerer Höhe. Die Flugkurve zeigte im Test eine leichte Drawtendenz und blieb beim Spin konstant. Gerade bei Gegenwind gefiel uns die Stabilität. Bei der Länge ordnen wir den Driver zwischen mittel und lang ein.

Misshits steckt der RKT gut weg. Die Fehlerverzeihung bewerten wir mit gut, die Fehlertoleranz insgesamt sogar mit sehr gut. Damit gehört die Unterstützung bei nicht optimal getroffenen Bällen zu seinen Pluspunkten.

Auch Treffgefühl, Feedback und Spielkomfort bekommen von uns ein gut.

Ganz überzeugt hat uns der Driver hier trotzdem nicht. Das Gefühl könnte besser sein und der Sound wirkt für unseren Geschmack zu mechanisch. Auch einen höheren Launch haben wir in den Testnotizen als Kritikpunkt festgehalten.

RKT LS: länger und noch konstanter

Der ZXi RKT LS hat im direkten Vergleich den stärkeren Eindruck hinterlassen. Auch hier startet der Ball mittel und zeigt eine Drawtendenz. Die Flugkurve war dabei sehr konstant.

Bei der Länge gibt es einen Unterschied zum Standardmodell: Den RKT LS haben wir als lang eingestuft. Auch bei Gegenwind blieb der Ballflug konstant.

Sehr gut fällt die Fehlerverzeihung bei Misshits aus. Treffgefühl, Feedback, Fehlertoleranz und Spielkomfort bekommen beim LS ebenfalls durchgehend die höchste Bewertung „sehr gut“.

Damit ist der Unterschied zwischen den beiden Köpfen in unserem Test durchaus spürbar. Während der normale RKT bereits viel Fehlertoleranz bietet, legt die LS-Version bei Misshits, Gefühl und Feedback noch einmal zu.

Auch der Sound gefällt beim LS besser

Ein weiterer Unterschied zeigt sich im Treffmoment. Beim normalen RKT haben wir den mechanischen Sound als Schwäche notiert.

Beim RKT LS gefällt uns der Klang dagegen besser. Der angenehmere Sound gehört ausdrücklich zu den positiven Punkten des Tests. Zusammen mit dem sehr guten Treffgefühl ergibt sich dadurch beim LS das rundere Bild.

Schwächen haben wir für diese Version im Testformular keine dokumentiert. Entsprechend erfinden wir an dieser Stelle auch keine.

Klassisch oder etwas moderner

Beide Köpfe bleiben optisch eher zurückhaltend. Der normale RKT hat eine klassische Tropfenform und wirkt nicht bauchig. Das matte, schlichte Finish gefällt, das Srixon-Logo hilft bei der Ausrichtung.

Der RKT LS wirkt etwas moderner. Auch dieser Kopf ist nicht bauchig, auffällig sind jedoch die Gewichte hinter der Schlagfläche und am hinteren Ende des Kopfes. Finish und Orientierung entsprechen ansonsten dem Standardmodell.

Bei der Verarbeitung gibt es keinen Unterschied: Beide Driver bewerten wir mit sehr gut.

Welcher Srixon ZXi RKT passt zu wem?

Beim normalen ZXi RKT sieht das Testteam eine breite Zielgruppe von Handicap 5 bis 35. Konstanz, Spin und Fehlertoleranz sind seine wichtigsten Pluspunkte.

Beim RKT LS reicht die im Testformular angegebene Zielgruppe von Handicap +5 bis 30. Trotz der Low-Spin-Ausrichtung zeigte sich diese Variante in unserem Test sehr fehlerverzeihend. Gerade diese Kombination aus langem, konstantem Ballflug und sehr guter Fehlertoleranz hat uns gefallen.

Unser Fazit

Beide Srixon ZXi RKT Driver liefern im Test einen konstanten Ballflug und viel Fehlertoleranz. Der Standardkopf macht seine Sache gut, bleibt bei Gefühl und Sound aber hinter der LS-Version zurück. Vor allem der mechanische Klang hat uns weniger gefallen.

Der ZXi RKT LS hat im direkten Vergleich mehr überzeugt. Er war lang und konstant, verzieh Misshits sehr gut und bekam von uns bei Treffgefühl, Feedback, Fehlertoleranz und Spielkomfort jeweils die höchste Bewertung. Auch der Sound gefällt uns besser.

Damit ist die LS-Version trotz ihrer Low-Spin-Ausrichtung in unserem Test keineswegs ein Driver, der nur über einen anspruchsvollen Ballflug funktioniert. Die dokumentierte Zielgruppe reicht bis Handicap 30.
PRO
  • Srixon ZXi RKT: konstanter Ballflug, sehr gute Fehlertoleranz, Gut bei Misshits, stabil bei Gegenwind, ehr gute Verarbeitung
  • Srixon ZXi RKT LS: langer, sehr konstanter Ballflug, sehr gute Fehlerverzeihung, sehr gutes Treffgefühl und Feedback, sehr gute Verarbeitung
CONTRA
  • Srixon ZXi RKT: Gefühl könnte besser sein, Sound wirkt etwas mechanisch, höherer Launch
  • Srixon ZXi RKT LS: Im Test konnten keine konkrete Schwächen dokumentiert werden
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